Umgang mit Kritik - Nicht zu sehr zu Herzen nehmen

Wir haben ja bereits in die zwei Hauptformen im Umgang mit Kritik kennengelernt, nachdem es im letzten Post vornehmlich um die Personen, die Kritik generell ablehnen, soll es in diesem Beitrag um das Sendet, nämlich die Menschen, die Kritik annehmen, gehen.


Auch diese Menschen können durch ihr Verhalten auf enorme Probleme stoßen.

Ein blöder Kommentar, eine unangebrachte Kritik oder ein mehrdeutiger Scherz – was manche Menschen ignorieren, nehmen sich andere sehr zu Herzen. Sie fühlen sich dadurch persönlich angegriffen, obwohl das Gesagte gar nicht so gemeint war. Sie nehmen sich die Dinge zu sehr zu Herzen und steigern sich unter Umständen in die Dinge hinein.

Doch warum nehme ist das so und wir nehmen in die Fall alles persönlich?

Nicht jeder kann gut mit Kritik umgehen. Nicht jedem ist es egal, wenn die neue Frisur von anderen skeptisch beäugt wird. Vielleicht gehörst du zu den hochsensiblen, denen Abgrenzung besonders schwer fällt? Vielleicht bist Du ein Mensch, der immer gleich alles persönlich nimmt? Warum das so ist, kann an einem geschwächten Selbstbewusstsein liegen und einem großen Bedürfnis nach Anerkennung von außen. Die Ursache kann sein,

dass wir alles richtig machen wollen und Angst vor Fehlern haben, dass wir uns für nicht gut genug halten, dass wir Angst haben, zurückgewiesen zu werden.

Oft liegen solche Ängste in der Vergangenheit begraben und beeinflussen uns in vielen alltäglichen Dingen. Hier lohnt es sich, die Gründe genauer zu hinterfragen, warum wir uns so schnell persönlich angegriffen und verletzt fühlen. Der Grund sind in der Regel unsere Glaubenssätze.

(Lies dir an dieser Stelle gerne den Beitrag zu diesem Thema durch)

Wie lerne ich, Dinge nicht persönlich zu nehmen?

In einigen Fällen, ist es schlichtweg einfach nicht nötig, Dinge zu persönlich zu nehmen, weil eine Aussage oder Äußerung nicht so gemeint war, wie du sie aufgefasst hast. In anderen kann es sein, dass Kritik durchaus gerechtfertigt war, aber auch dann musst du lernen, dass du diese zwar berücksichtigen und reflektieren solltest, aber diese keinesfalls deinen Gemütszustand oder deine Gedanken maßgeblich und vor allem langfristig bestimmen sollten.

Wie kannst du das also tun?

Stärke dein Selbstbewusstsein.

Klingt so einfach gesagt, ist es aber nicht. Und nein es ist nicht nur positiver Selftalk, der dir dabei hilft.