Start your day right - Morgenroutine: Wie findest du deinen perfekten Start in den Tag?

Nachdem wir bereits geklärt haben, was eine Morgenroutine ist und wie sie dir dazu verhelfen kann, motiviert in den Tag zu starten, soll es heute darum gehen, wie du deine persönliche Morgenroutine entwickeln kannst.

Um dir das gleich genau erklären zu können, möchte ich dir beispielhaft zuerst einmal meine Morgenroutine aufzeigen:

Wie bereits erwähnt würde es eigentlich vollkommen ausreichen, wenn ich um 7:00 Uhr aufstehe. Ich muss um 8 Uhr arbeiten, fahre ca. 30 Minuten zur Arbeit. Das heißt ich hätte, weil ich um 7:30 Uhr das Haus verlassen muss, 30 Minuten, um aufzustehen, mich fertig zu machen, den Hund kurz vor die Tür zu lassen und meinen Krempel für den Tag zusammen zu packen.

Jedoch habe ich mich bewusst gegen dieses Schema entschieden und einer Morgenroutine geschaffen, die es mir erlaubt:

  1. Entspannt in den Tag zu starten

  2. Bereits morgens etwas nur für mich zu tun

  3. Aufgaben zu erledigen, die mich sonst im Laufe des Tages belasten würden

So entlaste ich nicht nur mich und meinen Tag, sondern ich starte bereits mit Motivation, weil ich bereits etwas geschafft habe und positiver Energie, weil ich bereits etwas für mich getan habe, in den Tag.

Ich stehe also um 5:00 Uhr auf und trinke als erstes in Ruhe meinen Kaffee und schreibe mir meine ToDo-Liste für den Tag, dabei ordnen sich meine Gedanken und ich entwickle ein Gefühl dafür, was mich heute erwarten wird. Ich kann bereits einschätzen, ob es zeitlich stressige Situationen geben wird und ggf. Bereits jetzt präventiv Vorkehrungen treffen. Dann gehe ich eine große Runde spazieren. Ja genau, ich schnappe mir meinen Hund und anstatt ihn nur kurz auf die Wiese zu lassen, nehme ich mir bewusst die Zeit, einen ausgiebigen Spaziergang draus zu machen. Warum? Weil es mir gut tut! Ich nehme mir simultan zu dem Spaziergang also auch Zeit für mich, weil der Spaziergang mir gut tut. Auf dieser 45-minütigen Runde, lasse ich meine Gedanken kreisen.

Wenn ich wieder nach Hause komme, ist es 6:15 Uhr. Dann gehe ich ins Bad und mache mich für den Tag fertig. Ich muss keine Zeit damit verschwenden, meine Sachen zusammenzupacken, weil ich dies bereits am Abend zuvor erledigt habe (An dieser Stelle ein kleiner Teaser: Verpasse nicht meinen Beitrag zur Abendroutine, der nächsten Sonntag auf diesem Blog erscheint, dort kannst du erfahren, wie du deinen Tag am besten abschließt.).

Ich fahre dann, anstatt um 7:30 Uhr bereits um 6:35 Uhr zur Arbeit. Warum? Ganz einfach: Ich arbeite in einem Beruf, in dem eine gute Vorbereitung alles ist. Das heißt anstatt mich den Tag über zu stressen, nutze ich jeden Morgen 55 Minuten, um den Arbeitstag bestmöglich zu organisieren. Das ermöglicht mir, während der Arbeitszeit kleine Phasen zum Durchatmen einzubauen, Gespräche mit Kollegen zu führen oder einfach mal in Ruhe zu essen, anstatt mit dem Brötchen in der Hand am Kopierer anzustehen, bevor noch Vermerke notiert werden müssen und parallel Notizen sortiert werden. Ihr merkt, auch hier nutze ich die Zeit, um stressfrei und für mich alleine den Tag vorzubereiten. Wenn dann mein eigentlicher Arbeitstag um 8 Uhr beginnt. Habe ich schon so viele Dinge erledigt und kann mir erlauben, den Tag stressfrei zu erleben. Manchmal schaffe ich es auch, wenn ich erst ein wenig später anfangen muss zu arbeiten und noch ein klein wenig eher aufstehe, vor der Arbeit zum Sport zu gehen. Das sind mir die liebsten Tage, weil ich noch energiegeladener in den Tag starte.

Was empfehle ich dir also, damit auch du deinen Tag richtig Startes und deine auf dich zugeschnittene Morgenroutine findest:

Als erstes befolge folgende vier Schritte, um deinen aktuellen Morgen zu analysieren: