Mindset Goals Vol. 2: Visualisieren


Als aller erstes möchte ich dir an dieser Stelle einmal empfehlen, den letzten Beitrag mit dem Titel „Mindset Goals Vol. 1: Spiegein, Spieglein an der Wand…“ zu lesen, um nachvollziehen zu können, worum es im folgenden Beitrag gehen wird.

Wir haben also erfahren, warum Menschen das bekommen bzw. anhäufen, was sie bereits in ihrem Leben haben. Du erinnerst dich: Der Glückliche wird glücklicher, der Reiche wird reicher und der Unzufriedene wird unzufriedener.

Im folgenden Beitrag soll es darum gehen, wie auch du dein RAS so beeinflussen kannst, dass es für dich arbeitet, denn keine Angst: Du bist nicht ein Gefangener deines Gehirns, sondern kannst aktiv eingreifen, sodass dein Unterbewusstsein mit der Zeit für dich arbeitet.

Es ist denkbar einfach. Du wirst mir wahrscheinlich garnicht glauben, wenn ich dir die Tricks gleich verraten werde. Wahrscheinlich wirst du auch nicht von heute auf morgen eine Veränderung wahrnehmen. Wie auch? Die Art und Weise, auf die du seit Jahren denkst und auf die sich dein RAS eingestellt hat, lässt sich nicht so leicht umkrempeln. Es ist viel mehr ein Prozess und wie die meisten Prozesse, bedarf es dafür etwas Zeit.

Fangen wir also an: Du musst ehrlich zu dir selber sein und dir einmal folgende Fragen stellen:

  1. Bin ich aktuell vollkommen glücklich und zufrieden?

Wenn deine Antwort „ja“ ist, sind wir fertig. Andernfalls gehen wir über zur nächsten Frage.

  1. Was sorgt dafür, dass ich nicht vollkommen glücklich und zufrieden bin?

Es kann ein wenig Zeit in Anspruch nehmen und diese solltest du dir auch zugestehen, diese Frage zu beantworten. Wenn du den Faktor identifiziert hast, kann es weiter gehen.

3. Was müsste ich verändern, damit dieser „Störfaktor“ eliminiert wird?

Hier ist es besonders wichtig, ehrlich zu sein. Es kann durchaus passieren, dass du bemerkst, dass eine große Veränderung wie z.B. das Trennen vom Partner, das Kündigen des Jobs, etc. Notwendig wären. Das wird dir erstmal wie eine riesige Mauer auf deinem Weg erscheinen, aber sage dir immer wieder: „Ich habe nur dieses eine Leben und das soll verdammt nochmal so schön wie möglich sein!“. Sei nicht selber der Stein auf deinem Weg.

Nachdem du dir die Fragen gestellt hast, kannst du beginnen, Ziele zu formulieren, die dafür sorgen die „Störfaktoren“ zu eliminieren.

Es ist wichtig, dass du diese Ziele mit der HAND aufschreibst. Oh ja richtig! Nicht am PC! Neurowissenschaftliche Studien haben ergeben, dass unser Gehirn deutlich mehr Aktivität aufweist, wenn w